• Beckenboden-Training (BeBo)

    Wenn spezifische Rückenschmerzursachen (Nervenwurzelreizung durch Bandscheibenvorfälle oder einem verengten Spinalkanals) ausgeschlossen wurden, dann handelt es sich oft beim unspezifischen Rückenschmerz um ein funktionelles Problem – heißt: Ursächlich für die Schmerzen ist ein muskuläres Ungleichgewicht der rumpfstabilisierenden Muskulatur.
    Und dieses Ungleichgewicht muss von Ihnen mittels sportlicher Aktivität angegangen werden. Ein passives Verfahren mit Massagen ist hierbei in den wenigsten Fällen empfehlenswert. Sie müssen aktiv gegen die Beschwerden arbeiten. Wenn aber trotz intensiver sportlicher Betätigung die Rückenbeschwerden weiterhin bestehen, dann könnte es an einer Schwäche der inneren Stabilisierungsmuskulatur liegen. Während Sie die äußere Muskulatur gut durch gymnastische Übungen und Training an Geräten stärken können, kann die innere Muskulatur nur durch gezieltes Beckenbodentraining gestärkt werden. Mittels unserem BeBo-Trainingsgerät können wir sie dazu anleiten, Ihren Beckenboden gezielt zu trainieren.
    Wenn Sie ein spezielles Beckenboden-Training wünschen – dann sprechen Sie mich an.

  • Sehnenkomplex-Behandlung (SKB)

    Eine Sehnenkomplex-Behandlung wird von mir als sinnvoll erachtet, wenn die Schmerzen länger als 4 Wochen bestehen. Wie bei vielen meiner Behandlungskonzepte basiert die erfolgreiche Behandlung auf der Mitarbeit des Patienten. Denn der muss täglich spezielle Übungen durchführen – ein spezifisches exzentrisches Training absolvieren. Die entsprechenden Übungen erkläre ich Ihnen im Rahmen der Sprechstunde.
    Sie finden diese Übungen auch unter der Rubrik „Videos“. Neben diesen Übungen erfolgt ein therapeutisches Stufenschema abhängig vom Beschwerdegrad Ihres Leidens.  Hierbei rate ich jedoch zum Verzicht auf Kortisoninjektionen, da dies die Belastbarkeit der Sehne auf lange Sicht reduzieren kann – und im schlimmsten Fall die betroffene Sehne reißen könnte. Ziel ist eine sehnenschonende Behandlung, damit Sie wieder auf lange Sicht voll belastbar sind. Aufgrund dessen nutze ich in vielen Fällen die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT). Die Sehnenkomplex-Behandlung empfiehlt sich u.a. bei:

    • Tennisarm (Epicondylitis humeri radialis)
    • Golferellenbogen (Epicondylitis humeri ulnaris)
    • Achillessehnenschmerzen (Achillodynie)
    • Patellaspitzensyndrom (Kumpers Knee)
    • Schienbeinkantenschmerz (Tibiakanten-Syndrom)
    • Fersensporn (Fasciitis plantaris)
    • Kalkschulter (Tendinosis calcarea)

    Wenn Sie eine Sehnenkomplex-Behandlung wünschen  – dann sprechen Sie mich an.

  • Alternative Heilmethoden (AHM)

    Für den Fall, dass Sie neben der Schulmedizin einen homöopathischen Therapieansatz wünschen, kann ich Ihnen auch verschiedene Alternativ-Heilmethoden anbieten. In meiner Tätigkeit als Sportarzt auf Profiniveau wird das Arbeiten mit Kortison möglichst vermieden – denn Kortison läuft in den meisten Fällen als Dopingmittel und kann auf der anderen Seite Schäden am Bewegungsapparat (wie z.B. den Sehnen) provozieren. Da der Leistungsathlet dennoch schnellstmöglich wieder fit sein muss, kommen vielfach alternative Heilmethoden zur Anwendung.
    Wie so vieles im Leistungssport handelt es sich hierbei teilweise um Behandlungsmethoden, die auf der Basis etablierter Methoden (weiter-)entwickelt wurden – aber noch nicht hinreichend nach den Grundsätzen der evidenzbasierten Medizin wissenschaftlich abgesichert sind. Insbesondere existieren noch keine weitreichenden randomisierten, kontrollierten Studien oder übergreifenden Metaanalysen.
    Ein Erfolg des jeweiligen Therapieverfahrens kann somit nicht in jedem Behandlungsfall gewährleistetet werden. Allerdings existieren eine ganze Reihe von beeindruckenden Patientenberichten, Fallbeispielen und Erfahrungsberichten zu Erkrankungen, die mit den entsprechenden Therapieverfahren erfolgreich behandelt wurden.
    Wenn Sie eine Behandlung mit alternativen Heilmethoden wünschen – dann sprechen Sie mich an.